Universität „Grigore T. Popa“ Iasi, Rumänien

Universität Grigore T. Popa Iasi

Studiengänge:

·         Humanmedizin - Auf Englisch (200 Studienplätze) oder Französisch (150 Studienplätze)

·         Zahnmedizin - Auf Englisch (70 Studienplätze) oder Französisch (100 Studienplätze)

·         Pharmazie - Auf Englisch (70 Studienplätze)

Studiengebühren:

                                                                                ·         Humanmedizin: 6 Jahre - zurzeit 5000€ pro Jahr

                                                                                ·         Zahnmedizin: 6 Jahre - zurzeit 5000€ pro Jahr

                                                                                ·         Pharmazie: 5 Jahre - zurzeit 5000€ pro Jahr

Bewerbung: Nur zum WS möglich. Es gibt keine Aufnahmeprüfung, sondern ein Bewerbungsauswahlverfahren. Ein Englischtest muss dort nicht absolviert werden, aber dafür wird ein Nachweis/Zeugnis über die Englischkenntnisse des jeweiligen Bewerbers verlangt (z.B. IELTS oder TOEFL).

Die medizinische Universität „GR. T. Popa“ Iasi in Iasi wurde 1871 gegründet und bietet Studiengänge in Human-, Zahnmedizin und auch Pharmazie, in den Sprachen Englisch und Französisch an. Jedes Jahr werden dort 400 bis 500 Bewerber für das sechsjährige Medizinstudium angenommen. Die dortigen Studenten kommen aus 40 verschiedenen Ländern, aus allen Kontinenten der Welt. Das dortige Lehrpersonal besteht aus über 600 qualifizierten Doktoren und Professoren.

Iasi ist eine Universitätsstadt im Nordosten Rumäniens in der Region Moldau und die Hauptstadt des gleichnamigen Kreises. Historisch war sie die wichtigste Stadt des Fürstentums Moldau.

Iasi war 2011 mit 290.422 Einwohnern die viertgrößte Stadt Rumäniens und galt als dessen kulturelle Hauptstadt. Viele rumänische Persönlichkeiten und Künstler lebten hier.

Die Stadt liegt 20 km westlich der Grenze zu Moldawien und etwa 400 km Luftlinie nördlich von Bukarest. Die Umgebung ist hügelig und landwirtschaftlich geprägt. Bei archäologischen Forschungen wurden etwa 5.000 Jahre alte Spuren der Cucuteni-Kultur aus dem Altertum gefunden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in der Stadt die erste Hochschule Rumäniens gegründet. 1860 gründete Alexandru Ioan Cuza hier die erste Universität des Landes, die deshalb den Namen Universität Alexandru-Ioan-Cuza-Universität Iasi trägt. Seit 1975 pflegen die Universität in Iasi eine Partnerschaft mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und seit 1994 mit der Universität Konstanz. Heute ist Iasi ein Zentrum der rumänischen Computerindustrie und verfügt über mehrere Universitäten. Im Zentrum der für ihr Porzellan bekannten Stadt steht der neogotische Kulturpalast (Bauzeit 1906–1925); er beherbergt heute vier Museen, darunter die größte Kunstsammlung des Landes, und eine Bibliothek. Sehenswert sind außerdem unter anderem die beeindruckend große Metropoliten-Kirche aus dem frühen 19. Jahrhundert und die Krönungskirche. Mehrere Klöster in der Stadt und ihrer Umgebung verdienen ebenfalls Beachtung. Auch einige Denkmäler säumen Plätze und Straßen. Iasi mit seinen vielen Denkmälern, Geburtshäusern, vielen rumänischen Persönlichkeiten, Museen, Kirchen und Klöstern hat sich zu einer wahren Kulturhauptstadt Rumäniens entwickelt. Die Stadt verfügt auch über Theater, Staatsoper und Philharmonie.
Iasi ist eine der wenigen Städte in einem von der Orthodoxen Religion geprägten Land, die über 100 Kirchen zählt.
Es gibt schöne Parks und Gärten, bunte Einkaufszentren und Märkte, moderne Kinos und Nachtclubs, sowie viele interessante Restaurants und Cafés. Die Stadt verfügt auch über ein Straßenbahnnetz. Iasi besitzt auch einen internationalen Flughafen.