Universität für Veterinärmedizin Cluj-Napoca, Rumänien

 

Studiengänge:

·         Veterinärmedizin:  Auf Englisch (30 Studienplätze) oder Französisch (45 Studienplätze)

Studiengebühren:

·         Veterinärmedizin:  6 Jahre - zurzeit 4500€ pro Jahr

 

 

Bewerbung: Nur zum WS möglich. Es gibt keine Aufnahmeprüfung, sondern ein Bewerbungsauswahlverfahren

Eine richtige Aufnahmeprüfung gibt es nicht, sondern ein Bewerbungsauswahlverfahren. Dieses wird in folgenden Prozenten gerechnet: Abiturzeugnis 85%, Motivationsschreiben 10% und Praktikumszeugnis 5%. Bewerber müssen einen Englischtest im MC-Verfahren ablegen, bei dem geprüft wird ob der Student im Besitz ausreichender Englischkenntnisse ist, um dem Unterricht folgen zu können. Dieser Englischtest ist nicht sehr schwer. Meist reicht das bereits in der Schulzeit erworbene Englisch aus, um diesen Test erfolgreich zu meistern. Die Universität akzeptiert auch IELTS - oder TOEFL - Zeugnisse. Wenn Sie einen dieser Tests bereits erfolgreich absolviert haben, ist der Englischtest nicht mehr notwendig.

Unsere Erfolgsquote liegt bei 100%, alle unsere Bewerber wurden bis jetzt an der Uni Cluj (Tiermedizin) angenommen.

Die Universität für Landwirtschaft und Veterinärmedizin Cluj-Napoca ist eine staatliche, landwirtschaftliche und veterinärmedizinische Universität in der rumänischen Stadt Cluj-Napoca. Die USAMV Cluj-Napoca geht auf das im Oktober 1869 gegründete Agronomische Hochschulinstitut Cluj-Manastur zurück und wurde 1906 eine Akademie mit Universitätsstatus. Sie gliedert sich heute in insgesamt vier Fakultäten auf. Die Universität hat mehr als 7000 nationale und internationale Studenten aus über 30 Ländern. Zurzeit studieren dort ca. 20 deutsche Studenten Veterinärmedizin.

Cluj-Napoca (deutsch Klausenburg) ist die Hauptstadt des Kreises Cluj in Siebenbürgen. Im Jahre 2011 hatte sie 324.576 Einwohner und ist somit nach Bukarest die zweitgrößte Stadt in Rumänien. Cluj-Napoca befindet sich im Westen Siebenbürgens am Fluss Someșul Mic. Die Umgebung ist durch Berge und Wälder geprägt.

Besonders in den Vorlesungszeiten ist der Charakter Clujs als Universitätsstadt durch seine Studenten unverkennbar. Die Babeș-Bolyai-Universität, mit über 45.000 Studenten die größte unter den sechs staatlichen Hochschulen der Stadt, ist in der Region Ost- bzw. Ostmitteleuropa von Bedeutung. Als dreisprachige Universität – rumänisch, ungarisch und deutsch – ist sie eine Seltenheit in Europa. Die Universität wurde 1872 gegründet, ihre Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert. So nennt auch ihr heutiges Siegel 1581 als Entstehungsjahr des Jesuitenkollegs, dessen Gründung auf Initiative Stephan Báthorys erfolgte. Die Universität für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin (USAMV) existiert seit 1869. Die weiteren staatlichen Hochschulen bzw. ihre jeweiligen Vorgänger sind Gründungen aus der Zwischenkriegszeit: Technische Universität Cluj-Napoca, Medizinische und Pharmazeutische Universität Iuliu Hațieganu, Universität für Kunst und Design, Musikakademie Gheorghe Dima. Seit den 1990er Jahren entstanden Privathochschulen. Hierzu gehört die 2001 gegründete ungarischsprachige Sapientia-Universität von Transsilvanien. In der Innenstadt befindet sich eine Zweigstelle der Rumänischen Akademie mit Hauptsitz in Bukarest. Die Akademie führt insgesamt elf Einrichtungen in Cluj. Darunter befinden sich das Zentrum für Siebenbürgische Studien, das Folklore-Archiv mit Sammlungen rumänischer, ungarischer und siebenbürgisch-sächsischer Volkskunst, das Astronomische Institut mit einer Sternwarte sowie das Tiberiu-Popoviciu-Institut für Numerik.

In Cluj-Napoca leben mehrere hundert Siebenbürger Sachsen bzw. Angehörige anderer deutschsprachiger Volksgruppen. Traditionell gehört Klausenburg bereits seit Jahrhunderten zu den Zentren der siebenbürgisch-sächsischen Kultur. In der Zwischenkriegszeit studierten 2.000 bis 3.000 Deutschsprachige pro Jahrgang an der Universität der Stadt. Durch die heute Babeș-Bolyai-Universität genannte Bildungsstätte, an der seit 1995 auch deutschsprachige Studiengänge angeboten werden, hat die Stadt weiterhin Bedeutung im Bildungswesen. Ferner gibt es deutsche Kindergartengruppen und Schulunterricht, Bibliotheken mit deutschsprachiger Literatur und das Deutsche Kulturzentrum Klausenburg. Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) hat seit 1990 eine Zweigstelle in der Innenstadt. 1996 wurde das Jugendforum der Deutschen in Klausenburg gegründet.

Im Zentrum von Cluj-Napoca kann man noch viele Gebäude aus der österreich-ungarischen Monarchie Zeit sehen. Es gibt einiges an Museen, Theatern und Bauwerken zu besichtigen. Auch der Botanische Garten ist immer einen Besuch wert. Dieser ruhige Ort ist bestens dafür geeignet, sich von den „Strapazen“ der Großstadt zu erholen. Die beste Aussicht auf die Stadt hat man vom Berg des Hotels Belvedere aus. Überzeugen kann die Stadt aber vor Allem durch die vielen kleinen Keller-Clubs, Bars und Diskotheken, die auch unter der Woche bis in die Morgenstunden mit jungen Leuten und Studenten gefüllt sind. Es ist wirklich stark auffällig, dass Cluj sehr viele junge Einwohner hat. Die traditionelle „Klausenburger Küche“ ist wie die siebenbürgische Küche stark von ungarischen, rumänischen, siebenbürgisch-sächsischen und österreichischen Einflüssen geprägt. Deswegen gibt es in der Stadt auch noch einige Kaffeehäuser „Wiener Art“. Im Jahr 2007 wurden zwei Einkaufszentren (Polus Center Cluj und Iulius Mall Cluj) eröffnet, in denen auch einige internationale Geschäfte ihre Filialen haben. Ein Warenkaufhaus befindet sich in der Innenstadt. Außer den üblichen Supermarkt-Ketten (u.a. Kaufland, Real und Carrefour) kommen noch zahlreiche kleine Lebensmittelläden dazu, die meist rund um die Uhr geöffnet haben. Um sich fortbewegen zu können hat Cluj-Napoca ein relativ gut ausgebautes Nahverkehrsnetz, bestehend aus Bussen und Trambahnen. Auch mit einem Taxi kann man sich meist preisgünstig fortbewegen. Jedoch sollte man darauf achten, dass man nur mit einem „Offiziellen“ Taxi unterwegs ist.